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Anleitung

Passfoto-Seitenverhältnis: Quadrat, Rechteck und richtiges Zuschneiden

US-Quadrat, britisches Papierformat 7:9 und kanadisches 5:7 vergleichen und Zuschnitt, Kopfgröße und Onlineverfahren richtig unterscheiden.

Amtliche Vorgaben und Berechnungen geprüft am 24. Oktober 2026.

Kurzantwort

Das Passfoto-Seitenverhältnis hängt von Land, Dokument und Einreichungsweg ab. Amerikanische Papierfotos sind 1:1 bei 2×2 Zoll. Britische Papierfotos sind 7:9 bei 35×45 mm. Kanadische Papierfotos sind 5:7 bei 50×70 mm.

Das Verhältnis bestimmt den Rahmen; die Kopfhöhe bestimmt dessen Füllung. Ein engerer Zuschnitt kann den relativen Kopfanteil erhöhen, erzeugt aber keine fehlenden Details. Wenn der Ausschnitt zu wenige Pixel, Unschärfe oder fehlende Ränder hinterlässt, ist eine neue Aufnahme erforderlich. Gehen Sie mit der Kamera nicht so nah heran, dass die Gesichtsperspektive verzerrt wird.

Papierformate und Kopfgröße

LandAusdruckVerhältnisKopf- oder GesichtshöheUngefährer Höhenanteil
USA2×2 Zoll, etwa 51×51 mm1:125–35 mm von Kinn bis Kopfoberkante50–69 %
Vereinigtes Königreich35×45 mm7:929–34 mm64–76 %
Kanada50×70 mm5:731–36 mm von Kinn bis Scheitelpunkt44–51 %

Die Prozentwerte sind erklärende Näherungen und ersetzen keine amtliche Schablone. Gemessen wird nach der jeweiligen Definition zum anatomischen Scheitelpunkt, nicht bis zum höchsten Teil einer voluminösen Frisur. Auch Augenposition und Ränder müssen zum konkreten Dokument passen.

Digitale Verfahren getrennt prüfen

Für die US-Onlineverlängerung werden JPG, JPEG, PNG, HEIC und HEIF zwischen 54 KB und 10 MB genannt. Verwenden Sie eine originale, unbearbeitete Aufnahme und positionieren oder schneiden Sie sie innerhalb des amtlichen Antrags zu.

Beim britischen Onlineantrag mit eigenem Gerät sind mindestens 600 Pixel Breite und 750 Pixel Höhe erforderlich. Zwar ist genau 600:750 gleich 4:5, doch Mindestmaße schreiben nicht für jede hochgeladene Datei exakt dieses Verhältnis vor. Kopf, Schultern und Oberkörper einschließen und nicht vorher zuschneiden; das Verfahren übernimmt die Rahmung.

Kanadische Papier-Passfotos müssen persönlich bei einem gewerblichen Fotografen oder Fotostudio entstehen. Auch die digitale Onlineverlängerung hat eine entsprechende persönliche Fotografenpflicht sowie eigene Dateivorgaben. Die Kenntnis von 5:7 ersetzt diesen Aufnahmeprozess nicht.

Die Zuschneideformel

Sei r das gewünschte Verhältnis Breite÷Höhe. Ist das Ausgangsbild schmaler und höher als die Zielgestalt, kann die volle Breite erhalten bleiben; die neue Höhe ist Breite÷r. Ist es breiter, kann die Höhe erhalten bleiben; die neue Breite ist Höhe×r.

Für ein Hochformat mit 3000×4000 Pixeln ergeben sich ungefähr:

ZielAusschnitt
1:13000×3000 Pixel
7:93000×3857 Pixel
5:72857×4000 Pixel

Das sind gerundete geometrische Beispiele, keine fertigen Zuschnittvorgaben für jedes Gesicht. Position und Kopfgröße müssen zusätzlich stimmen. Beim Export das Zielverhältnis beibehalten.

Für Druckpixel gilt Millimeter÷25,4×PPI. Bei 300 PPI entsprechen zwei Zoll 600 Pixeln; 35×45 mm ungefähr 413×531 und 50×70 mm etwa 591×827 Pixeln. Das sind Druckumrechnungen, keine Uploadstandards.

Praktischer Ablauf

  1. Land, Dokument und Verfahren bestimmen und prüfen, ob eigener Zuschnitt erlaubt ist.
  2. Scharf mit vollständigem Kopf, Schultern und ausreichendem Raum aufnehmen.
  3. Vom Original statt von Screenshot oder komprimierter Chatkopie arbeiten.
  4. Bei erlaubtem Zuschnitt das Verhältnis sperren und den Kopf horizontal zentrieren.
  5. Anatomische Kopfhöhe und vorgeschriebene Ränder prüfen.
  6. Enger zuschneiden, solange Pixel, Schärfe und Ränder ausreichen; andernfalls neu aufnehmen.
  7. Nicht Breite und Höhe getrennt skalieren und keine Balken ergänzen.
  8. Einmal hochwertig exportieren; beim Druck tatsächliche Größe wählen und das Ergebnis messen.

Kosten und Werkzeuge

Ein einfacher Editor kann kostenlos sein, verlangt aber eigene Prüfung von Kopfgröße und Regeln. Händlerpreise und Verfügbarkeit variieren. PhotoOmni nennt derzeit einmalig 5,99 US-Dollar und 3–15 Minuten; maßgeblich ist die aktuelle Preisseite.

Prüfen Sie vor der Nutzung, ob das Verfahren die vorgesehene Bearbeitung erlaubt. Ein Prüfservice garantiert keine behördliche Annahme und ersetzt weder Kanadas gewerbliche Aufnahme noch Einschränkungen beim US- oder UK-Onlineantrag. Erstattungen richten sich nach der Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Sind Passfotos immer quadratisch? Nein. Die genannten Länder nutzen unterschiedliche Papierformate.

Muss der Kopf immer 70–80 Prozent ausfüllen? Nein. Die zulässigen Bereiche und Messdefinitionen unterscheiden sich.

Muss ein kleiner Kopf immer neu fotografiert werden? Nein. Ein erlaubter engerer Ausschnitt kann genügen, wenn genug Originalpixel und Ränder bleiben. Fehlende Details lassen sich dadurch nicht zurückholen.

Ist 600×750 dasselbe wie 35×45 mm? Nein. Die Zahlen haben andere Verhältnisse. Das britische Digitalverfahren nennt Mindestmaße, kein universelles festes Uploadverhältnis.

Darf ich am Telefon zuschneiden? Nur soweit das konkrete Verfahren es erlaubt. Beim britischen eigenen Onlinefoto nicht vorab zuschneiden; bei der US-Onlineverlängerung das amtliche Verfahren nutzen; in Kanada die Fotografenpflicht beachten.

Wählen Sie das konkrete Dokument bei PhotoOmni und vergleichen Sie die Ausgabe mit der amtlichen Antragsseite.

Amtliche Quellen

Über den Autor

PhotoOmni Editorial Team veröffentlicht Anleitungen zu Pass- und Visafotos, digitaler Bildvorbereitung und Druck. Dieser Artikel wird von PhotoOmni veröffentlicht, das auch kostenpflichtige Fotodienste anbietet. Maßgeblich sind die aktuellen Anweisungen der ausstellenden Behörde.